Und weiter geht`s

Sonnenschein weckte uns. Frühstück gab es im Nachbargebäude. Der Frühstückssaal hatte die Dimension eines Kreiskulturhauses für den Oblast Nida der alten Zeit.
Alles war jedoch liebevoll vorbereitet - nichts fehlte.

Und dann ging es los. Sonne auf das Kurische Haff - ein Traum. Das Thomas - Mann - Haus in der Morgensonne (leider noch geschlossen) -  so lässt es sich leben.


Der Radweg ein Traum, da spielt der Gegenwind keine Rolle. So kann man sich einen Sonntagsausflug vorstellen.
So hatten wir es nicht erwartet. Und dann die Grauen Dünen. Eigentlich schon verpasst, weil der Eingang sehr unscheinbar war. Also zurückgefahren, jeweils 2 Euro bezahlt und zu Fuß hochgestapft. Die größte und wohl letzte Wanderdüne Europas. Wenn man hier ist muss man sie gesehen haben.
Nun aber zügig weiter, die Fähre wartet nicht. Unterwegs trafen wir Andreas aus Plauen wieder und fuhren gemeinsam ein Stück des Weges. Dann musste er Essen, wir wollten weiter. Allerseits wurden gute Wünsche ausgetauscht und wir düsten weiter.
Es war ein Traum. Kleipeda kam in Sicht. Optisch nicht wahnsinnig beeindruckend.


Bis zur Abfahrt der Fähre blieb noch Zeit. Kurze Rast und dann zum Terminal, das lt. Reiseführer ca. 15 km vor der Stadt liegt. Der Weg gut zu finden, heftiger Gegenwind erschwerte die zügige Fahrt und die Flasche Wein bei der Rast beförderte das Abrufen von Höchstleistungen nicht. Kurz nach 18:00 waren wir am Terminal. In Vorfreude auf die Überfahrt wollten wir uns einchecken, aber die freundliche Dame teilte uns mit, das dies das Terminal der Schwedenfähren sei. Die Fähre nach Kilis fährt ca. 10 km von hier am Innenstadtterminal ab. Die Terminals wurden im Herbst getauscht.....
Da half kein Lamentieren oder der Verweis auf den Reiseführer. Es hieß flinke Füße und zurück in die Stadt. Das Terminal schließt 19:30 obwohl es erst 21:00 los geht.

19:15 waren wir dort. Checkin mit Handyticket absolut unproblematisch, Ausweise durchgezogen und alles gut, nach dem Checkin durften wir an der Schlange vorbei radeln und wurden auf der Fähre auch sofort in ein Kabuff eingewiesen. Glücklicherweise nur die Räder, wir durften raus und in unsere Kabine.

Die Fähre beeindruckend. Kabine direkt unter dem Kapitänsdeck mit Blick nach vorn. Alles richtig gemacht und wir legten ab.
Deutschland, wir kommen!

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