Posts

Es werden Posts vom Juli, 2015 angezeigt.

Nach Hause

Bild
So eine Nacht ist schnell vorüber! Frühstück um Dachgeschoss und noch einmal in die Stadt! Morgendliche wohltuende Ruhe empfängt uns. Die ersten Touristen mischen sich unter die Putzkolonnen, einige Läden sind schon geöffnet, die Ristorante warten auf Kunden. Der Markusplatz nur mäßig gefüllt und noch nicht glühheiß. Es ist die Ruhe vor dem Sturm, für uns vor der Abreise. Ein kleiner Gang durch die Stadt, eine Umrundung der Insel mit dem Bootbus und schon ist es Zeit für den Zug! Es waren großartige Tage, vielen Dank! Mille Grazie amici!

Eine Nacht in Venedig

Bild
Nach einem angenehmen Frühstück auf der Terasse in Mestre der zweite Versuch einer Fahrt nach Venedig. Und es ging wie von selbst. Teils gegoogelt, teils gefühlt, teils bei bikeline geschaut waren wir nach einer Stunde tatsächlich an der piazza de Rome. Wobei der Radweg zum Damm weder landschaftlich noch architektonisch eine Augenweide ist. 150 Jahre Kapitalismus trifft es sicher besser - Industrielandschaft pur. Zwischendrin gab es sie auch  tatsächlich - streikende Proletarier mit Arbeitsschutzhelmen und Roten Fahnen. Aber sie ließen uns unbehelligt durch. Einziges wirkliches Problem unterwegs waren Bauarbeiten am Radweg auf dem Damm - er hörte einfach kurz vor Venedig auf. Also hieß es die Räder über die Leitplanken hieven und auf der Straße weiterradeln. Zu zweit kein Problem! Ankunft an der Perle der Adria Punkt 12:00 mit Glockenläuten. Aber die Probleme fingen an. Ich hatte ein Parkhaus für Fahrräder in Erinnerung, das gab es nicht.  Eine Information am Bahnhof- Wartezei...

Der vorletzte Tag - Mestre

Bild
Fahrtechnisch schien alles ganz einfach. Neben dem Fluss aus Treviso raus und dann der Radwegs nach Mestre. Den Fluss fanden wir nach einer Stadtumrundung, die allerdings sehr angenehm war. Der Weg war gut zu fahren und wo die eigen Orientierung nachließ, halfen englisch sprechende Einheimische freundlich aus. "Mestre is easy, only one and a half hour"  So einfach war es nicht. Irgendwann war der Weg am Fluss zu Ende, die Sonne knallte erbarmungslos und wir fanden uns so gut wie auf der Autobahn wieder. Das wollten wir nicht und so gab es eine neue Runde durch die Ebene. Aber schließlich kamen wir in Mestre an und Loni googelt uns gekonnt ins Hotel Villa Costanza. Ein sehr angenehmes Haus.  Der Tag war noch lang und so beschlossen wir, nach Beziehen des Zimmers mal vorab nach Venedig zu radeln. Das kann ja so schwer nicht sein, zumal mir der Weg  vom letzten Mal noch geläufig war. Dachte ich, war er aber nicht. Die junge Frau an der Rezeption schaute etwas ungläubig, sie ...