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Es werden Posts vom 2022 angezeigt.

Die Enkel sind zu Besuch oder Geschichte zum Anfassen

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Die Enkelkinder Emily und Emil waren zum Wochenendbesuch. Dieses Mal sollte er mal etwas anders gestaltet werden. Nicht nur Chips und Handy auf dem Sofa oder Schleichpferde auf dem Fußboden. Wir fahren mit den Fahrrädern ins Böhmische , in die „Goldene Linde“ nach Tetschen. „Ist das weit? Geht es bergauf?“ Diese entscheidenden Vorfragen konnten jeweils mit nein beantwortet werden. „Wir nehmen den Radbus und dann geht es nur noch bergab! So blieb als entscheidende Hürde das zeitige Aufstehen um den 9:00 Radbus zu erreichen. Und das gelang relativ problemlos.   Bereits 10:15 Uhr hatten wir Schneeberg erreicht und schon rollten wir Richtung Tetschen. In der „Goldenen Linde“ - „Zlata Lipa“ waren wir die ersten Gäste  - Zeit für einen kurzen  geschichtlichen Abriss. Die große Linde im Garten des Hotels hatte einst, genauer gesagt 1888, Franz - Josef I. gepflanzt als er Kaiser von Österreich, König von Ungarn und von Böhmen war. „ Er hat alles zusammen gemacht?“ „Ja, Personal w...

Nach Hause

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 Der 12. Tag Irgendwann ist jeder Urlaub zu Ende. So auch unser diesjähriger Ausflug nach Böhmen und Schlesien. Es war alles für die Rückreise vorbereitet: polnische Online Tickets waren gekauft, das Büro hatte dankenswerterweise Fahrradkarten ab Görlitz geordert. Ich hatte online ein 9 Euroticket erstanden. Das für Loni würden wir in Görlitz versuchen. (Klappte, wenn  auch nur analog) Es fehlten nur die polnischen Fahrradkarten, die partout online nicht zu buchen waren. In der Hoffnung, sie beim Schaffner erwerben zu können starteten wir nach dem letzten Frühstück. Ein letztes mal ging es die steile Stiege hinunter, die Räder wurden  aus ihrem großzügigen Quartier hervorgeholt und los ging’s. Der Weg zum Bahnhof war bekannt. 6,25 km in 22 Minuten. Natürlich waren wir viel zu zeitig auf dem Bahnhof. Am Fahrkartenschalter fast kein Mensch, alle Schalter geöffnet. Da konnten wir doch tatsächlich noch 2 analoge Fahrradkarten kaufen! Der Rest ist schnell erzählt. Der polnisch...

Schlössertour vom Feinsten - Schloß Stonsdorf, Schloß Lomnitz und Schloß Schildau

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 Der 11. Tag Der letzte Urlaubstag bricht an. Es soll einer werden, wie er im Buche oder besser im Plan steht: Also Schlosshopping auf wenig befahreneren Nebenstraßen und ohne wesentliche Anstiege. Und so sollte es auch werden. Der Frühstückssaal heute deutlich besser besucht als am Vortag, aber immer noch sehr weitläufig. Dann Start zum Palac Staniszow - Schloß Stonsdorf . 2,5 km nur bergauf! Es wurde ab 1784 errichtet. Es galt - genau wie der Ort Stonsdorf bis zum Ende des zweiten Weltkriegs als eines der schönsten Schlösser des  Hirschberger Tals. Das Schloß beherbergt heute ein Hotel neben Restaurant. In einem kleinen Geschäfts werden sowohl der originale, aber auch der neue Stonsdorfer angeboten. Wir waren mit dem Rad und lehnten dankend ab. Vielleicht können wir ja online was ordern, das Duplikat im Restaurant Staniszowa jedenfalls war vielversprechend. Nach 12  wunderschönen Radkilometern abseits großer Straßen erreichten wir das Palac Lomnica - Schloß Lomnitz. Es ...

Ein Tag voller Kultur - eine Reise zu Gerhart Hauptmann nach Agnetendorf ( Jagniatkow)

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 Der 10. Tag Ein Blick aus dem Kammerfenster deutet auf einen beginnenden schönen Tag. Der Blick reichte doch tatsächlich bis zur Schneekoppe. Der Plan war eigentlich nur das viel gelobte Hirschberger Tal zu durchradeln. Die Vorstellung ging von einer brettflachen Ebene am Fuß des Riesengebirges aus, das sollte kein Problem sein. Von Schloß zu Schloß radeln,  hier einen Wein, dort ein Häppchen. Die Chance, all die abgeradelten Pfunde wieder zurückzuholen. Vor dem Frühstück noch ein kleiner Rundgang durch unser Palast. Von den Gästezimmern abgesehen war durch aus eine gewisse Großzügigkeit zu spüren. Das Frühstück war sensationell, einfach herrschaftlich. In einem gefühlt 150 qm großen Saal speisten vielleicht 4 Familien.  Es fehlte an nichts,  Außer vielleicht an der Gemütlichkeit. Aber daran sieht man , dass es die vornehmen Leute auch nicht immer einfach haben. Wir hatten es einfach und starteten gegen 10.00 in die Altstadt von Hirschberg auf polnisch Jelenia Gora ...