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Es werden Posts vom Juni, 2024 angezeigt.

Der Abgesang - Von Bonn nach Köln und dann nach Hause

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Der erste  Urlaubstag mit Weckerklingeln. 06:00. Ein Vorgeschmack auf den Montag. Alles eingepackt und Punkt 07:00 waren wir beim Frühstück. Wir waren nicht die ersten, aber es reichte für einen Platz mit Blick auf den Rhein. In Anbetracht des nahenden Urlaubsendes war der Appetit nicht allzu üppig und 08:05 waren wir ausgeheckt und die Räder startklar. Dass Roadbook verhieß 36 km. Wir planten mit 3 Stunden und etwas Reserve für Reifenplatzer, Speichenschäden oder ähnliche Unfälle, die bislang ausgeblieben waren.   Sie blieben auch dieses mal aus. Das Wetter war durchwachsen, aber trocken. Der Wind meinte es gut und so waren wir 10:30 am Rheinufer in Köln. Landschaftlich waren oft Industriegebiete zu durchfahren, die sicherlich historisch bedingt , dort liegen wo zumindest das Transporttmedium Fluss nicht herangeführt werden musste sondern einfach da ist.     In Köln sah es noch so aus wie am 16.6. 2018. Damals sind wir von hier nach London gestartet. Wie die Ze...

Ein Tag in der Bundesstadt und ein Besuch bei Beethovens

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Die Suche nach einem Hotel in Köln am Vorabend war  ergebnislos verlaufen. Nicht dass es keine Hotels gab. Nein, sogar viele. Aber die Übernachtungspreise ohne Frühstück, die sonst bei 80,00 bis 110,00 Euro für das Doppelzimmer beginnen jetzt bei 200,00 für ein Low Budget Zimmer in der Nähe des Bahnhofs und bei 180,00 Euro am Stadtrand, 12 km vom Hauptbahnhof entfernt. Nur an der Großstadt lag es nicht, es war wohl eher  die Fußball EM, die einen Geldsegen in die Kassen der Hotellerie spülte. Also entstand an der Bar die Idee, den letzten Tag nicht in Köln zu verbringen, sondern am Sonntag früh zeitig von Bonn aus zum Zug zu radeln. Unser Zimmer im Dorint war verfügbar und so verlängerten wir spontan und planten den kommenden Tag in Bonn: Ausschlafen Beethovenhaus besuchen Altes Regierungsviertel anschauen Wein trinken dort wo es schön ist Dampferfahrt auf dem Rhein buchen und durchführen Das Ausschlafen gelang problemlos. Das erste Mal in den vergangenen knapp zwei Wochen, da...

Der Endspurt beginnt - von Andernach nach Bonn in die Bundesstadt

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Ein gepflegtes, liebevoll dargebotenes Frühstück verhieß einen entspannten Start in den vorletzten Radeltag.      Nach einer Umrundung der Stadt an der alten Stadtmauer entlang fanden wir doch tatsächlich nich das Wahrzeichen der Stadt - den alten Kran!       Der Alte Krahnen ist ein 1561 fertiggestellter Stein-Turmdrehkran bei Rheinkilometer 613,8 am damaligen Hafen Andernachs. Der Steinkran ist heute eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Andernachs.  Der Alte Krahnen war damals die größte Verladevorrichtung an Deutschlands Binnengewässern und diente 350 Jahre lang der Verladung von Weinfässern und der aus dem Eifelraum angelieferten Mühl- und Tuffsteine bis ins Jahr 1911.  (Wkipedia hat geholfen) Geruhsam geht es weiter. Mal zwischen der 4 streifigen Bundesstraße und dem Hang, mal zwischen Bundesstraße und Schnellfahrstrecke der DB, mal zwischen DB und Rhein. Komfortabel zu fahren, aber nicht so richtig reizvoll. Aber es ging voran. ...