Von Nancy nach Metz, eine Reise in die Geschichte
Auf jeweils 6 qm schläft man nicht ewig. Zumal wenn 60 km Radtour vor einem liegen. Also wurde es ein einigermaßen früher Start nach einem angemessenen Frühstück.



Der Platz wurde nach Stanislaus Leszcynski, dem König von Polen benannt, der durch die Heirat seiner Tochter Maria mit Ludwig dem XV. der Schwiegervater des Franzosenkönigs wurde und in diesem Zusammenhang auch das Herzogtum Lothringen erhielt, das dann nach seinem Tode an Frankreich fiel. Stanislas lieferte auch die Idee für die Errichtung des Platzes, der von 1752 bis 1755 geschaffen wurde und seit 1983 in die UNESCO Liste des Welterbestätte aufgenommen ist. Schon allein dieser Platz lohnt den Besuch in Nancy. Ganz nebenbei ist anzumerken, dass Nancy nicht nach unserer Innenministerin benant wurde, umgekehrt aber wohl auch nicht!😉


Kurz vor Metz dann die Begegnung mit den Zeugen der Geschichte: Reste eines römischen Äquadukts ragten neben dem Radweg in den Himmel.



Zunächst hieß es jedoch noch eine der wesentlichsten Sehenswürdigkeiten zu besuchen - Place Stanislas.
Der Platz wurde nach Stanislaus Leszcynski, dem König von Polen benannt, der durch die Heirat seiner Tochter Maria mit Ludwig dem XV. der Schwiegervater des Franzosenkönigs wurde und in diesem Zusammenhang auch das Herzogtum Lothringen erhielt, das dann nach seinem Tode an Frankreich fiel. Stanislas lieferte auch die Idee für die Errichtung des Platzes, der von 1752 bis 1755 geschaffen wurde und seit 1983 in die UNESCO Liste des Welterbestätte aufgenommen ist. Schon allein dieser Platz lohnt den Besuch in Nancy. Ganz nebenbei ist anzumerken, dass Nancy nicht nach unserer Innenministerin benant wurde, umgekehrt aber wohl auch nicht!😉
Die Fahrt nach Mertz war recht abwechslungsreich. Mal am Ufer der Mosel, mal an neuen mal an alten Kanälen entlang. Das Wetter war für Radler wie geschaffen. Sonne und Wolken wechselten sich ab und kein Frontwind bremste uns aus. So kamen wir recht gut voran.
Beeindruckend auch die Bauten unserer Urgroßväter. Kanäle kreuzten Flussläufe und eine Vielzahl von, nicht mehr betriebenen Schleusen regulierten die Wasserstände und ermöglichten die Schiffahrt.
An neuen, teilweises riesigen Schleusen würde dagegen gebaut als ob morgen Queen Mary II erwartet wird.
Kurz vor Metz dann die Begegnung mit den Zeugen der Geschichte: Reste eines römischen Äquadukts ragten neben dem Radweg in den Himmel.
Die Wasserleitung hatte ursprünglich eine Länge von 22 km und versorgte die 20.000 Einwohner der römische Stadt Divodurum, die an der Stelle des heutigen Metz stand mit Wasser. Um das Moseltal zu überqueren war der Bau des Äquadukts erforderlich, der mehr als 100 Pfeiler hatte, von denen heute noch etwa 20 erhalten sind.
Weiter ging es und gegen 16:00 hatten wir auf gut ausgeschilderten Wegen, weitgehend stressfrei das Stadtzentrum von Metz erreicht.
Metz war früher die Hauptstadt der Region Lothringen und hat etwas mehr als 120.000 Einwohner. In ihrer wechselvollen Geschichte gehörte die Stadt meist zu Frankreich und manchmal auch zu Deutschland. Den Gebäuden der Stadt hat das kaum geschadet, sie haben die Zeiten weitgehend unversehrt überstanden. Ehrfurchtsvoll ließen wir uns unmittelbar am Stephansdom nieder um die Lage zu checken.
Heute sollte es nicht Low Budget sein und Metz bot dafür alle Möglichkeiten. Nach 2x Low Budget residierten wir diese Mal fürstlich im Novotel Metz Centre, keine 500 m von unserem Stopp. Also schnell eingecheckt und los in die Stadt.
Erstaunlicherweise schoß die Küche in den Restaurants am Dom bereits 20:30, so dass wir weiter ziehen mussten.
Was kein Problem war. Drei Ecken weiter gaben es neben Getränken alle was der hungrige Radler brauchte.
Und so endete auch die Tag perfekt! Auch Metz ist eine Reise wert.Und den Dom haben wir uns für den nächsten Tage aufgehoben!
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