Von Trier in die Welt - nicht ganz, aber zumindest erst einmal nach Bernkastell - Kues

Das Frühstück im etwas ungewöhnlichen Hozel Porta Nigra war absolut ok und gut gestärkt konnten wir weiter moselabwärts radeln. Geplant war Bernkastel - Kues, eine Ortschaft, die ich nur vom Namen her kannte.

Bernkastell  Kues in der heutigen Form entstand durch Vereinigung des 5.000 Jahre alten Winzerdorfs Kues  mit der 1000 jährigen Stadt Bernkastel im Jahre 1905. Bekannt ist die Stadt durch Ihre Weingüter und ihre Fachwerkbauten. Also mussten wir hin!

Zunächst gab es noch einen Blick auf die, im Vergleich zur Römerbrücke, neuen Brücke in Trier, die tatsächlich noch immer Kaiser Wilhelm Brücke heißt und von seiner Majestät höchstselbst getauft worden war.

 

Bis Bernkastel war es nicht weit. Das Wetter war erstmals durchwachsen, und kühl. Was soll es, da müssen wir durch. Bei Sonne kann jeder Radeln. Also zügig getreten und los. 65,5 km lagen vor uns inclusive der Moselschleifen.

  
 

Die Weintrauben noch recht winzig, aber auch nicht erfroren.







Die Landschaft ist wirklich genial. Ein wenig wie  das Elbtal, aber größer und schöner. Trotz der nur reichlich 60 km brauchten wir mit Pausen und Gucken reichlich 5 Stunden. Und dann waren wir da und es begann zu regnen.

   

Das Hotel  mit dem klangvollen Namen Moselblümchen befand sich in unmittelbarer Nachbarschaft des kleinen Markts. Das Haus war über 700 Jahre alt und verfügte nicht über einen Aufzug wie auf der Website zu lesen war. Und so war es auch. Und wir hatten wieder einmal das Zimmer über allen Dächern im hintersten Winkel des Seitengebäudes. Was soll es.

 

Betreiber des Hause war ein Inder. Die anfängliche Skepsis verschwand rasch: freundlich , kompetent und perfekt deutsch sprechend.Und obendrein ein Restaurant, das auch indische Küche anbot. Eine sehr positive Erfahrung.

Die Altstadt ein Traum, von den klugen Sprüchen ganz zu schweigen!

   


Nach Stadtrundgang und indischen Essen machte sich Zufriedenheit breit! Gute Nacht, wir hoffen auf besseres Wetter morgen.




























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