Der Endspurt beginnt - von Andernach nach Bonn in die Bundesstadt
Der Alte Krahnen ist ein 1561 fertiggestellter Stein-Turmdrehkran bei Rheinkilometer 613,8 am damaligen Hafen Andernachs. Der Steinkran ist heute eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Andernachs. Der Alte Krahnen war damals die größte Verladevorrichtung an Deutschlands Binnengewässern und diente 350 Jahre lang der Verladung von Weinfässern und der aus dem Eifelraum angelieferten Mühl- und Tuffsteine bis ins Jahr 1911. (Wkipedia hat geholfen)
Geruhsam geht es weiter. Mal zwischen der 4 streifigen Bundesstraße und dem Hang, mal zwischen Bundesstraße und Schnellfahrstrecke der DB, mal zwischen DB und Rhein. Komfortabel zu fahren, aber nicht so richtig reizvoll. Aber es ging voran.
Von Zeit zu Zeit war erkennbar, dass das Hochwasswer eben erst abgeflossen war.
Wir kamen nach Remagen. Kannte man bislang nur vom Hörensagen. Die Stadt selbst blieb uns verborgen, die Zeit war zu knapp. Aber auch Remagen gehört zu den ältesten deutschen Städten. Also müssen wir uns noch einmal belesen. Gesehen haben wir die Brücke von Remagen. Heute ein Friedensmuseum, das Anliegen aktueller denn je.
Weiter ging es und im Nu waren wir in Bonn. Nicht mehr Bundeshauptstadt sondern nun nur noch Bundesstadt.
Es begrüßte uns der Post Tower, mit 162,5 m das höchste Gebäude Bonns. Aber vom Radweg aus sieht er wesentlich weniger imposant aus- Baukosetn ca. 78 MIo Euro, bezahlt von der Post , Bauzeit 2 Jahre - heute unvorstellbar.
Bald waren wir Im Stadtzentrum. Das Hotel direkt am Radweg, von der Architektur her erinnerte es etwas an vergangene Zeiten, als Architektur Größe dokumentierte, aber im Inneren war es angenehm und großzügig.
Und so blieb noch Zeit für einen kurzen Abstecher in die Stadt. Sicherlich keine Perle der Architektur vergangener Jahrhunderte aber belebt und angenehm. Ein Mittelpunkt sicher das Geburtshaus Beethovens. Da müssen wir unbedingt noch einmal hin.
Im Nachbarhaus „Zum Mohren „ wohnten damals Freunde der Familie Beethoven. Heute findet sich am Gebäude eine lange Erläuterung, warum dien Bezeichnung „Zum Mohren „ nicht mehr zeitgemäß ist, natürlich gegendert.
Am Marktplatz trafen wir dann den Meister selbst.
Ein schöner Tag ging zu Ende, noch 30 km bis zum Zug nach Dresden, Vorfreude kam auf!
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