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Nach Hause -ein Drama in 2 Akten

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27. Juni 2025 Leben ist das was passiert, während du eifrig dabei bist andere Pläne zu schmieden. So oder ähnlich soll es John Lennon formuliert haben. Und er hatte Recht. Dabei fing alles planmäßig an. Den Tag verbrachten wir zunächst am Pool, dann am Hafen bei einem Glas Lugana - Wein und einem letzten Blick über den See. Bei einer letzten Runde durch Torbole gelang es mir, auch das Erfolgsgeheimnis der italienischen Verkäufer zu entschlüsseln, denn auch wir fuhren nicht ohne Einkäufe zurück.   Der Shuttlebus brachte Mensch und Material pünktlich nach Rovereto. Vom Bahnhof zum Quartier Le Vette waren es 800 m. Und das automatisierte Einchecken funktionierte. Das Quartier klimatisiert, preiswert und obwohl unbemannt, vom Feinsten. Rovereto ist entgegen unseren Erwartungen eine relativ große Stadt. Wir beschränkten uns auf eine kurze Rad - Sightseeing - Runde durch die Altstadt und landeten auf einer Terrasse am Flussufer. Die beste Idee des Tages war zweifelsfrei der Shuttlebus, e...

Die Ponale Straße - Strada del Ponale

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26.Juni 2025 Teil des Projekts Transalp war auch ein Radtour zum Ledrosee über die alte Ponale Straße. Eigentlich! Nachdem die Mühen des Brennerpasses deutlich größer waren als gedacht, hatten wir innerlich etwas Abstand zu diesem Teilprojekt gewonnen. Loni liebäugelte zwischenzeitlich mit einer E - Biketour, was kein Problem gewesen wäre, aber die Hitze ließ uns auch davon Abstand nehmen. Aber vielleicht wenigsten mal schauen, wie es wäre? Vielleicht wenigstens 100 m? Die Straße selbst hat eine lange Geschichte, wie Wikipedia weiß. „Die Ponalestraße führt auf einer Länge von 5,5 km von  Riva del Garda  ( 70   m   s.l.m. ) am Nordufer des  Gardasees  an der Ost- und Südseite der  Rocchetta-Gruppe  in die  Fraktion   Biacesa  ( 418   m   s.l.m. ) am östlichen Eingang des  Ledrotals  hinauf und überwindet dabei etwa 330 Höhenmeter. Sie führt insgesamt durch acht Tunnel, die zu verschiedenen Zeitpunkten errichtet wu...

Malcesine

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25. Juni 2025 Die vielleicht schönste Stadt am See. Goethe war dort, wir waren schon mehrfach dort und auch dieses Jahr sollte ein Besuch nicht fehlen. Wir nahmen das Traghetto und in einer Stunde waren wir in Malcesine. Rund 239 Jahre nach Goethe, der sich rudern ließ! Das Internet weiß dazu zu berichten (www.europlan.it) Am 13. September 1786 brach Goethe von Torbole aus mit dem Boot nach Verona auf.    Das Wetter war gut und der See ruhig. Goethe genoss das Schauspiel der Morgendämmerung und zeichnete die Burg von Malcesine vom Boot aus .  Plötzlich setzte jedoch der starke Wind "l'ora“ (die Stunde) ein, der den Dichter und seine Begleiter vom Kurs abbrachte und in Malcesine an Land zwang. "Es ist der erste venezianische Ort an der Morgenseite des Sees. (…). Diesen Aufenthalt will ich so gut als möglich nutzen, besonders das Schloß zu zeichnen, das am Wasser liegt und ein schöner Gegenstand ist. Heute im Vorbeifahren nahm ich eine Skizze davon.“ Dort war er t...

Nach Arco

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24.Juni 2025 Vor einem halben Jahr war Heiligabend und in einem halben Jahr ist es schon wieder so weit.Schwer vorstellbar bei über 30 Grad. Den Vormittag verbrachten wir im Schatten am Pool. So lässt es sich aushalten. Aber bereits mittags regte sich der Bewegungsdrang: wenigsten ein kleines Stück Radfahren. Also auf nach Arco. Da waren wir zwar vor Jahren schon mal, aber es fehlte jede Erinnerung. Reichlich 5 km , absolut eben waren auch bei diesen Temparaturen kein Ptoblem. Der Radweg am Fluß super ausgebaut und trotz der Wärme gut genutzt. In 30 Minuten waren wir da. Ein niedliches Städtchen mit einer gewaltigen Burg hoch über dem Tal. Läden, Bistros und Kirche - alles wie immer , aber erfreulich wenig gefüllt. Eben gemütlich! Ein Glas Wein im Schatten, ein Besuch der Kirche und es ging wieder heim an den Pool. Zeit für etwas Statistik: Von Pirna bis zum Gardasee waren es ohne die zusätzlichen Kilometer in München und Ebbs 458 km. Dazu kamen bis heute 77km aus Spass beim Umherfahre...

Ein Tag am Gardasee

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23. Juni 2024 Den Ankunftstag beschlossen wir mit einem mühsam erarbeiteten Aperol Sprizz im Garten des Piccolo Mondo. Ein Morgen ohne den selbst auferlegten Zwang zum Losradeln und  ein ausgiebiges Frühstück erwarteten uns. Und die echte Frage, was machen wir heute? Zunächst ein Blick vom Balkon - die Berge sind noch dann. Dann ein Blick in den Wetterbericht, das Wetter ist auch noch da, Temperaturen über 30 Grad. Also gab es erst mal einen Kurztripp nach Riva. Lust zum shoppen kam wegen der Menschen und der Temparaturen nicht auf. Es ist trotzdem schön hier. Menschen, Läden, Kneipchen. Alles nicht übervoll, aber sehr belebt. Der Bahnhof dagegen fast menschenleer, die Bahnsteige begrünt.Seit 1936 fahren hier keine Züge mehr. Aber wie man hörte, gibt es Überlegungengne, die Bahn von Rovereto nach Riva zu reaktivieren. Wenn man den ständigen Stau auf nahezu allen Straßen sieht, könnte das durchaus sinnvoll sein. Der Nachmittag gehörte dem Pool und der Abend dem Ristorante Casa Beust...