Von Bozen nach Trient - immer an der Etsch entlang
21. Juni 2025





Es war Markttag und schon einiges los.



Der Weg aus der Stadt war schnell gefunden und es ging munter an der Etsch entlang. Den Weg waren wir schon mal gefahren - vor 10 Jahren. Aber er ist immer noch beeindruckend.





Nach der Mittagspause hatte der Wind etwas zugenommen. Er kam, wie zu erwarten war von vorn. Frontwind kannten wir von anderen Reisen. Er war in der Regel kühl und unangenehm. Dieses Mal war er heiß, böig und auch unangenehm. Schatten war nicht in Sicht und so kämpften wir uns förmlich Kilometr um Kilometer Richtung Trient.
Und wir erreichten Trient tatsächlich. Heute hatten wir uns für eine etwas andere Unterkiunft entschieden: B&B La Muse. Als Eincheckslot war der Zeitraum von 14:00 bis 17:00 Uhr angegeben. Wir waren 16:30 da, aber auf unser Klingeln reagierte keiner. Also die angegebene Nummer gewählt. Am anderen Ende offensichtlich eine italienische Großfamilie: Erst die Bambini, dann la Mama. Ich versuchte mein Anliegen vorzutragen, aber außer einem attendere prego. Kam erst einmal nichts.







Das Frühstück im Garten des Hotels ließ keiner Wünsche offen. Es saß sich gut, so dass der frühe Start nicht ganz gelang. Da heute nur etwas mehr als 60 km zu bewältigen waren und die Strecke überdies keine Steigungen aufwiese, erschien das verkraftbar.
Noch eine kurze Runde durch die Stadt mit den vielen Laubengängen und dem Waltherplatz.
Es war Markttag und schon einiges los.
Der Weg aus der Stadt war schnell gefunden und es ging munter an der Etsch entlang. Den Weg waren wir schon mal gefahren - vor 10 Jahren. Aber er ist immer noch beeindruckend.
Kurz vor der Sprachgrenzte erreichten wir das beschauliche Städtchen Neumarkt, das uns vom letzten Mal noch in guter Erinnerung war. Auch hier war Markt. Als besondere Highlight erwies sich ein Stand an dem man Stahlhelme aller Art erwerben konnte. Mit und ohne Durchrostungen, mit und ohne Einschussloch….. Doch das Intewresse der Kunden hielt sich in Grenzen. Auch wir verzichteten, nahmen stattdessen ein Mineralwasser und Cappucino und freuten uns , dass wir da waren.
Nach der Mittagspause hatte der Wind etwas zugenommen. Er kam, wie zu erwarten war von vorn. Frontwind kannten wir von anderen Reisen. Er war in der Regel kühl und unangenehm. Dieses Mal war er heiß, böig und auch unangenehm. Schatten war nicht in Sicht und so kämpften wir uns förmlich Kilometr um Kilometer Richtung Trient.
Doch dann klingelte das Telefon: Jetzt war il Padre dran. Auch Papa war der deutschen Sprasche nicht mächtig, aber er sprach Englisch. Uns so gelangen wir via Ferntüröffnung, eine Stiege hoch, eine Siege runter ins Haus.
Das Innere erwies sich als durchaus passabel. Unsere Räder hatten noch nie so komfortabel übernachtet. Aber es gab außer Leitungswasser nichts zu trinken. Doch das Städtchen war nicht weit.
Ich erstand im Spezialitätenladen 2 Flaschen Mineralwasser aus dem Kühlschrank und ein Flasche Bianchi Trentino, also Weißwein aus dem Trentino.
Dachte ich. Doch nach dem ersten Schluck entpuppte sich das Getränkt als eine Art Bier. Auf jeden Fall trinkbar.
In Trient fand an diesem Tag ein großes Stadtfest statt. Ob wegen uns, konnte ich nicht ergründen. Es ist aber anzunehmen. Beeindruckend der Domplatz mit Neptunbrunnen und Dom. Wir brauchten nur zu sitzen und die Unmengen an fröhlichen Menschen zu beobachten.
Wein und Mineralwasser, nette Gespräche mit radwandernden Gästen vom Nachbartisch ließen die Anstrengungen der 50 heißen Tageskilometer schnell vergessen. Ein weiterer schöner Urlaubstag ist Geschichte.
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