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Es werden Posts vom Juni, 2015 angezeigt.

Fehlstart nach Treviso

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Ein Frühstücksambiente, das seinesgleichen sucht und das auch inhaltlich keine Wünsche offen ließ. Der Startkurs - zur Piazza vor und dann rechts - wird nicht dadurch richtig, dass alle beide ihn für richtig halten. Allerdings haben wir das erst nach 3 km bemerkt. Aber so waren wir zum richtigen Start schon warm gefahren. Es ging zunächst nach über Barbisano nach Susegana auf kleinen Straßen und letztlich auch noch einmal einen ordentlich Berg nach oben. Von dort einen Blick über eine weite, Berg- und hügellose  Ebene. Man konnte das Meer ahnen, aber nicht sehen. Nun auf den Randstreifen größerer Landstrassen Richtung Treviso. Nicht unbedingt die Erfüllung des Radfahrens, dafür praktisch. Treviso erreichten wir kurz nach 16:00. Sicherlich eine der interessantesten Straßen an der Via Claudia und eine eigene Reise wert. Sehenswerte Gebäude und Piazzi en mass und dazu mit Leben erfüllt wie Pirna zur Hofnacht. Die Stadt ist vollständig von einem Stadtgraben umschlossen und von mehreren...

Venedig naht

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Auf der Karte war es heute nicht weit. Bikeline sah 52 km vor. Allerdings auch einen Anstieg auf fast 1.000 m. Und den wollten wir beide nicht. Landkarten hatten wir nicht. Also half nur gooplemaps und ein handgeschriebenes Roadbook. Frühstück gab es auf der Terasse mit Blick über die Dächer von Feltre. Dann wurde Plan C - die Erleichterung des Gepäcks realisiert. Posteitaliane macht es möglich. Wie bei uns gibt es vorgefertigte Kartons in der Postfiliale zu erwerben.  Die Systematik ist wie beim Arbeitsamt. Ticket ziehen, Platz nehmen und warten bis die Nummmer erscheint. Man sitzt wie im Kino, und die Athmospäre ist aufgelockert. Hektik ein Fremdwort. Ich erstand ein pacco im Format maxi. Das wurde auch voll und wog dann fast 9,00 kg. Postpakete in der Union sind zwar zollfrei, aber noch nicht ganz so einfach versendet. Doch die Signorina am Schalter war nett und dreisprachig lösten wir das Problem. Dann ging es los auf der Googlepiste,  die meist eine Landstraße war, dafür ...

Nachtrag zu Feltre - Wikipedia weiß soviel

Feltre ( dt. veraltet Felters) liegt auf einer Höhe von 325 m s.l.m. an einem Nebenfluss des  Piave  an den Ausläufern der  Dolomiten . Die Gemeinde umfasst eine Fläche von ca. 100 km². Der Name der Stadt stammt von den  Etruskern , welche sie  Felthuri  oder  Velhatre  nannten. Zur  Römerzeit  war sie unter dem Namen  Feltria  bekannt, wie in der  Historia Naturalis  von  Plinius  beschrieben (III, 130). Sie lag an der  Via Claudia Augusta , einer wichtigen  Römerstraße  von  Aquileia  nach  Augsburg . Im Jahre 1404 fällt Feltre, zusammen mit  Belluno  an die  Republik Venedig . 1509 wird die Stadt von den Truppen  Maximilian II.  von Österreich auf seinem Feldzug gegen Venedig komplett zerstört. Im Jahre 1797 wird die Stadt von Frankreich erobert und kommt nach dem  Wiener Kongress  zu  Österreich-Ungarn . 1866 wird sie von Ita...

Fiesta di citta di Feltre

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Zu Hause ist Elbhangfest, aber unsere Reise hatte mindestens Gleichwertiges zu bieten. Einem spartanischen Frühstück in der Albergho Vittoria folgte eine gemütliche Radtour am Brentafluss entlang mit immer sehenswerten Ausblicken auf die Berge. Es ging stetig bergab und wir kamen gut vorwärts. Es war zwar nicht die Via Claudia sondern eine pistacyclabile del Grappa. Aber was macht das schon, wenn die Richtung stimmt. In Cismon del Grappa verließen wir das Tal der Brenta um über einen kleinen romantischen und sonnigen Pass Richtung Arsie aufzuradeln. Der Weg war selbst gesucht und ersparte uns zwei planmäßige Anstiege von 400m auf 900m und 500m auf 1.000m. So waren es nur 300 Höhenmeter die sich auf 3 km verteilten. Oben ging es an einem kleineren Stausee weiter den Grappaweg entlang Richtung Feltre.  Und hier steppte der Bär. Die Stadt war größer als erwartet und sehr historisch. Fröhliche Menschen und Stände überall. Sonne und Aperol Sprizz.  Begrüßt wurden wir mit frisch gep...

Trient - Novaledo

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Eigentlich wieder einmal nur ein Katzensprung 44 km. Doch die hatten es in sich. Der Radführer hatte darauf verwiesen, dass aus Trient kein Weg heraus führt und man sinnvollerweise Bahn oder Bus nutzen sollte. Kam für uns natürlich nicht in Betracht. Nur 44 km und dann noch 20 km im Bus! Und außerdem waren wir ja schon auf 450 m Höhe. Das Frühstuck gab es vom Buffet der kleinen Bayern, also beste Voraussetzung für jeglichen Erfolg. Dann los. Wider Erwarten noch einmal hoch. Aber die am Vorabend über Google erarbeiteten Ortskenntnisse führten uns rasch zur Via Claudia. Dann ging es wieder aufwärts. Das konnte nicht sein, war aber so. Dann die Rettung: ein Italiener am Straßenrand zeigte uns eine selbstgemachte Tafel- 500 m zurück und dann links. Ohne Berge ins Valsugana. Und es stimmte. Mille Grazie! Pergine erwies sich als typische, nicht aufgemotzte sehenswerte Kleinstadt. Markt war auch und es konnten einige Kleinigkeiten erworben werden. Weiter durchs Tal, an einem See entlang und d...

Bozen- Trient

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Der Ausblick war leicht bergig. Die Realität sah etwas anders aus und bescherte uns am Ende des Tages einen Anstieg, der vom Feinsten war! Zunächst ein herrschaftliches Frühstück auf de Terasse vom Laurin, das keine Wünsche offen ließ. Bei strahlendem Sonnenschein zunächst die Eisack entlang und dann am Etschufer Richtung Trento.auch heute hatten wir über weite Strecken die verkürzte Route direkt auf dem Damm und kamen zügig voran. Wir nahmen uns Zeit für einen Abstecher nach Neumarkt. Ein kleines Städtchen mit wunderschönen Laubengängen, das man einfach gesehen haben muss. Nach einem Glas Wasser  ging es weiter dem Trentino entgegen, die Stadt an der Sprachgrenze Salurn bot auf die Schnelle nichts Aufregendes und schon waren wir wirklich in Italien- (fast) keiner spricht mehr deutsch. Ein Phänomen auf ein paar Hundert Meter. Wir lagen gut in der Zeit und gönnten uns in Masetto direkt am Radweg einen Salat. Dann ging es weiter auf dem Damm bei zunehmenden Gegenwind. Das war nicht a...

Nachtrag und Ausblick

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Kurz vor Meran noch eine interessante Information: In Partschins, einem kleinen Dorf gibt es ein Peter Mitterhofer Museum. Er lebte und wirkte dort von 1822 bis 1893. er ist der Erfinder der Schreibmaschine. Ein zu Lebzeiten verkanntes Genie- niemand wollte damals eine mechanische Schreibmaschine haben. Zur Statistik: bis Bozen 189 km per Rad. Nun geht's es nach Trient ca 65 km, leicht bergig.

Immer an der Etsch entlang

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Wieder ein nur positiver Tag. Angefangen beim Wetter über die Strecke bis zum krönenden Abschluss- Hotel Laurin inmitten der Bozener Altstadt. Ein etwas spartanisches, aber völlig ausreichendes Frühstück im Landhaus Mondschein in Kastellbell. Der Besuch des Kastells wurde zu Gunsten einer frühen Ankunft in Bozen abgewählt und so ging es gegen 09:00 los weiter stromab.  Wir hatten die flussnahe Variante gewählt so dass es zügig vorwärts ging. Im Nu war Meran erreicht. Ein kurzer Stadtbummel - ohne Wein - und weiter ging's am Ufer entlang. Das avisierte Mittagsrestaurant erwies sich als Self Service Automat, der das Stoppen nicht lohnte. Doch es gab 10 km vor Bozen eine passable Alternative: Das Weindorf Terlan mit einem Restaurant unmittelbar an der imposanten Kirche.  In Anbetracht der Wärme beließen wir jedoch es bei Mineralwasser und alkoholfreiem Bier und waren dann kurz vor 16:00 am Bozener Hauptbahnhof. Hier muss das Hotel Laurin irgendwo sein. Unsere Blicke irrten umher....

Und talwärts

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Ein Start wie aus dem Bilderbuch: Sonne über dem Reschensee und ein blauer Himmel, wie er eigentlich aus Bayern sein müsste. Aber Südtirol ist ja nicht so weit weg davon. Am See entlang bis zum Kirchturm von Graun. Angeblich das meist fotografierte Objekt in Südtirol. Wir haben es auch nicht lassen können. Der Untergang von zwei  Dörfern und drei Weihern ist sicher bedauerlich und wäre heute auch nicht mehr denkbar. Aber der See sieht aus, als gehöre er ins Etschtal. Und letztlich wohl auch kein Vergleich mit dem Wegbaggern weiter Teile der Lausitz oder des Leipziger Umlands. Und immerhin, der Kirchturm blieb und wurde unlängst saniert, damit er noch lange an das Dorf erinnert. Das im Übrigen, etwas höher, am Ufer wieder steht. Weiter bis zum Staudamm, einmal rüber  und zurück und dann an St. Valentin auf der Haide und dem Haidersee vorbei talwärts bis Burgeis. Die Radler die uns entgegen kamen waren zu bedauern. Ich glaube die Via Claudia aus Richtung Venedig ist ungleich ans...

Alpenüberquerung

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Am Ende war es leichter als gedacht. Vielleicht lag es daran, dass Loni alle Kurven im Schlaf beherrschte. Doch der Reihe nach. Start in Prutz nach einem ausreichenden Frühstück um 09:10. zunächst immer am Inn lang. Im wesentlichen horizontal. 30 km bis Martinsbruck ( Martina) in der Schweiz. Dann ging es scharf: 600 Höhenmeter, 11 Kehren bis zur Norbertshöhe. Mit 3 bis 4 Pausen war es so leicht wie ich vorhergesagt hatte. Aber Loni hatte es nicht geglaubt! Dann abwärts bis Nauders. In  der Sonne Wein und Salat mit Blick auf das Schloss. Der Kellner lächelte: wo wollt's hin? Nach Reschen? Das ist doch nur ein Katzensprung!  Na ja vielleicht zwei Sprünge von großen Katzen. Aber dann waren wir doch oben am Reschenpass 1.455 m über dem Meer. Die Luft war dünn, aber sonst alles gut. Es ging dann doch noch höher bis Reschen. Das Panoramahotel machte seinem Namen alle Ehre. Begrüßung mit Obstler ( der Name Sven Vater zieht offensichtlich) Zimmer  mit Balkon und Blick über den S...

Start zum Gipfel

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Es sieht sicher steiler aus, als es ist! Von 900 m auf 1.500 m. Verteilt sich auf ca 55 km! Wir sind guter Dinge, Loni ist seit um 3:18 munter und geht gedanklich alle Kurven noch einmal durch. Wetter ist durchwachsen, die Gipfel in Wolken. Aber wir wollen ja hoch! Über den Wolken, muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.