Trient - Novaledo
Eigentlich wieder einmal nur ein Katzensprung 44 km. Doch die hatten es in sich. Der Radführer hatte darauf verwiesen, dass aus Trient kein Weg heraus führt und man sinnvollerweise Bahn oder Bus nutzen sollte. Kam für uns natürlich nicht in Betracht. Nur 44 km und dann noch 20 km im Bus! Und außerdem waren wir ja schon auf 450 m Höhe.
Das Frühstuck gab es vom Buffet der kleinen Bayern, also beste Voraussetzung für jeglichen Erfolg. Dann los. Wider Erwarten noch einmal hoch. Aber die am Vorabend über Google erarbeiteten Ortskenntnisse führten uns rasch zur Via Claudia. Dann ging es wieder aufwärts. Das konnte nicht sein, war aber so. Dann die Rettung: ein Italiener am Straßenrand zeigte uns eine selbstgemachte Tafel- 500 m zurück und dann links. Ohne Berge ins Valsugana. Und es stimmte. Mille Grazie!
Pergine erwies sich als typische, nicht aufgemotzte sehenswerte Kleinstadt. Markt war auch und es konnten einige Kleinigkeiten erworben werden.
Weiter durchs Tal, an einem See entlang und durch Obstplantagen bis Novaledo.
Hier sollte laut Plan das Hotel Vittoria sein. War es aber nicht. Menschen zum Fragen waren nicht auf der Straße. Aber Carabinierie. Auch die sind Freund und Helfer und sprechen etwas Deutsch. Wir sollten weiter zum Nachbardorf, bis zum Friedhof und dann links hoch. Haben wir gemacht, aber es ging nicht links hoch. Vor dem Ristorante stand eine Signorina, die müsste es wissen: 2 Dörfer weiter, am Kreisverkehr und dann links hoch. Das Dorf heißt Roncegno Terme.
Nun klappte alles und mit letzter Kraft fanden wir unsere Bleibe. Es war mehr eine Albergho, aber alles gut. Abendessen gab im Nachbarhotel und gleich eine Kurempfehlung dazu. Eine Kur im Grandhotel die für und gegen alles hilft. Mit dem Wunderwasser von Levico Terme.
Es waren in der Tat nur 44 km, aber gefühlt waren es deutlich mehr. Und morgen ist Sonntag - aber kein Ruhetag, wir wollen die Berge umfahren!






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