Von Ebbs nach Patsch ist es ganz schön weit

18. Juni 2025

Am gestrigen Abend kam die Idee, nicht in Innsbruck zu übernachten. Doch wo dann? Sinnvollerweise etwas weiter Richtung Brenner. Da hätten wir nicht alle Höhenmeter auf einmal. Die Wahl auf Patsch. Kannte ich vorher nicht, bot aber  als einige Gemeinde ein Hotel an. Also Patsch. Der Nachteil, es sind 92 km und fast 525 Höhenmeter. Anspruchsvoll, aber sollte zu schaffen sein,

Wir legten einen Frühstart hin. Nach dem Frühstück auf der Terrasse mit Blick auf das Kaisergebirge ging es 08:45 los.



Kufstein war schnell erreicht und weiter ging es durch das Inntal Richtung Innsbruck.Der Weg war gut zu Fahren, aber wenig reizvoll. Eine vielbefahrene Autobahn, die wesentlichste Eisenbahnverbindung zwischen Nordeuropa und dem Mittelmeer,  eine gut genutzte Bundesstraße und der Radweg. Alle wollten durch das Inntal Richtung Süden. Wer da einen schattigen Radweg am Innufer erwartet hat, muss sich leider belehren lassen. Radweg ist da, wo Platz ist: Neben der Eisenbahn, zwischen Autobahn und Landstraße, auf dem Radstreifen der Bundesstraße oder aber als Feldweg, Und der Feldweg war ab Mittag sonnig….




Wie dem auch sei, wir waren nach 75 km um 15:00 in Hall in Tirol, Ein paar km hatten wir einen älteren Herrn, der Mit dem Rennrad unterwegs war als Begleiter. Nach dem Woher und wohin stellte sich heraus, dass er Pirna kannte, weil ein Freund von ihm in unserer Gegend gearbeitet hatte.

Aber hin und wieder gab es ein paar schöne aus. Und Einblicke.  So ins Zillertal. Nun wissen wir endlich, wo die Zillertaler Musikanten herkommen. Es ist gar nicht weit!



Die letzten 16 km hatten es in sich. Hatte ich bis jetzt bei keiner  Alpenüberquerung so. Vielleicht hat Loni Recht, es war unsere letzte Alpenüberquerung mit dem Rad, Inzwischenhat sie es relativiert. Vielleicht mit dem E-Bike noch mal…

Jedenfalls brauchten wir für die 16 km noch einmal 3,5 Stunden und kamen fix und fertig in Patsch an. Kurz vor dem Ziel gab es noch einen Blick auf das Olympiazentrum in Igls. Jetzt wurd kla was wir taten: Dort wo im Winter die die Schlitten und die Bobs abwärts brausen, wollten wir mit dem Fahrrad nach oben. Man hätte sich kundig machen sollen. Doch es gelang Patsch wurde erreicht.






Im Hotel Bärenwirth wurden wir freundlich empfangen, die Räder bekamen ein gutes Quartier und wir ein Zimmer mit Balkon und Blick auf dien Alpen. Das entschädigt für alles!

Alles in Allem waren es fast 93 km Und wir hatten einen Blick von Oben auf die Europabrücke!









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