Von Rugney nach Nancy - gefühlt ein Härtetest, aber tatsächlich nicht sehr weit!

Das Frühstück in der Sonne war angenehm, so verzögerte sich der Start ein wenig. 
 


Der Kanal war schnell gefunden und so ging es weiter wie gestern. Mal links der Kanal und rechts die Mosel. Mal nur Kanal. Aber irgendwie lief es bei mir nicht so recht: Kniee, Rücken, Po taten wechselweise weh und die Kilometer wollten nicht weniger werden. Und der Wind schien immer von vorn zu kommen.

  

Die Landschaft traumhaft, kein Verkehr, kaum Radler.

   

Nach  etwas mehr als 50 km kam Nancy in Sicht. Eine quirlige Stadt, der man deutlich mehr als 100.000 Einwohner zutraut. Die Einfahrt bis zum Hotel war gefühlt eine einzige Baustelle. Aber im Gegensatz zu unseren Baustellen zu Hause  arbeiteten gefühlt 1.000 Mann im Akkord als müssten sie bis Freitag abend fertig werden. Und man bekam eine Vorstellung,  dass es sehr schön aussehen wird, wenn es fertig ist.

Die Unterkunft war minimalistisch,. Aber ausreichend. Bei 12 qm Zimmerfläche kommen auf jeden von uns 6 qm inclusive Bett. Der Besuch in der Stadt reduzierte sich auf einen Kurztripp wegen der Kniee und endet 100 m von Hotel entfernt in einem Café,  das guten Wein anbot. Zeit um Menschen zu beobachten. Etwas anders als bei uns ist es in Frankreich schon. Das fangt bei der Vielzahl junger Menschen an, die gesellig in den Restaurants sitzen, geht damit weiter, dass wohl für fast alle Franzosen das Auto das beliebteste Beförderungsmittel ist um von A nach B zu kommen und endet noch nicht damit, dass Rollerfahrer in Massen die Straßen füllen und im halsbrecherischen Tempo durch die Städte düsen aber allgemein anerkannt sind.

Zwischenfazit nach 5 Tagen: Befinden etwas mies, 240 km gefahren, aber optimistisch. Und:  Frankreich ist schön!!
















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