Ein Sonntag bei den Reichen und Schönen

Im Urlaub ist jeder Tag Sonntag. Die Tage unterscheiden sich nur dadurch, dass die Geschäfte geöffnet oder geschlossen haben. Heute waren alle geschlossen also war Sonntag. Nach einem späten Frühstück sind wir los geradelt mit dem Ziel den See zu umrunden, nach Aussage unseres Wirts 20-22 km und kaum Steigungen,  sollte also machbar sein. Es ging los, bis Rottach-Egern, keine 10 km ein niedliches, leider auch  etwas überfülltes Städtchen. Aber es gab uns einen ersten Einblick, wo sich die Reichen und Schönen tatsächlich aufhalten. An der Strandpromenade gab es ein Kurkonzert. Wir hatten Kurtaxe bezahlt und durften teilnehmen. Es war bayerische Blasmusik vom Feinsten, man muss sie nur mögen. 


Weiter ging es bis Tegernsee. Hier war uns der Biergarten am Schloss als ein Must have avisiert worden. Er war allerdings recht überfüllt, so dass wir das bevorzugten weiter Richtung Gmünd zu radeln, Das erwies sich als richtige Entscheidung, denn wir fanden einen Platz mit unter dem Sonnenschirm direkt am Ufer und konnten die Seele baumeln lassen und das geschäftige Treiben beobachten. Man nahm nur Bargeld, ich hatte keins . Loni gab 50 Euro und sagte großzügigig machen Sie bitte 64 Euro. Es hätte fast geklappt, aber ich bin ja von Berufswegen zur >Ehrlichkeit verpflichtet und so konnte ich Loni nötigen noch 20 Euro dazuzugeben. Nun warfen alle zufrieden ,



 Dann ging es weiter durch das Örtchen hindurch, dass ich auch als stark durch  Touristen erwies, weiter ging’s bis Gmünd. Dort trafen wir auf den Abfluss des Tegernsee s. Wie wir bei unserer letzten Tour von München zum Gardasee erfahren konnten, entspringt die Mangfall im Tegernsee. Ein Fluss ohne Quelle Ansich nichts spektakuläres, aber auch nicht gerade häufig. 

Weiter ging es bis nach Bad Wiessee. Die  Strecke war nun  doch mit einigen Bergen gespickt, die zum Schieben nötigten.  An der Strandpromenade in Bad Wiessee gab es wiederum ein Kurkonzert. Dieses Mal waren es Wiener Melodien, die von einen Stteichorchester dargeboten wurden. Man muss also nicht bis Maastricht fahren, um Wiener Walzer vollendet zu hören. Dazu gab der Dirigent auch noch interessante Information zu den jeweiligen Komponisten, die nicht von Schadcen waren.

Ein weiterer Vorteil Bad Wiessee ist, dass die Promenade nicht überfüllt war und der Nachschub an Getränken reibungslos funktioniert. Den Abend beschlossen wird in der Pizzeria am Hotel.Lonis Insalata Frutti di Mare war offenbar nicht so gelungen. Sie hat ihn reklamiert, was mir peinlich war. Die Chefin trug es mit Fassung. Wir bekam zwei Ramazzotti zur Wiedergutmachung und mussten den Salat natürlich nicht bezahlen.

 Es war also ein Urlaubstag wie er im Buche steht ohne Stress ohne Hektik und ohne Blessuren. So sollte es sein. Eins ist es noch aufgefallen. Am gesamten Tegernsee sind Kartenzahlung ein Fremdwort. Entweder findet sich ein Piktogramm oder der Hinweis only Cash. Warum das so ist, konnte keiner erklären. Meine Theorie ist es so, dass die Reichen und schön ihr Schwarzgeld unterbringen müssen und da eignet sich Kartenzahlung wohl deutlich schlechter.Wie dem auch sei. Am Bankautomaten gab es Bargeld, dass ich dann in der Pizzeria abgeben konnte.





Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Montag, 15.06.2026 - es geht Los

Kreuzfahrt auf dem See und mit dem Rad nach Kreuth