Ebbs und Niederndorf - wo Tirol schon schön ist
Der letzte Urlaubstag, ein Tag in Familie mit Carmen. Das Frühstück auf der Terrasse lies keine Wünsche offen. Die Hotel eigenen Hühner spazierten auf der Terrasse umher und pickten die Brosamen auf, die von den Tischen der Gäste fielen.
Einziger Mangel, das Frühstück fand recht zeitig statt. Zwar weckten uns weder Schiffssirenen noch das ratternde Züge. Einige Lieferantenautos und die Traktoren der Landwirte, die offenbarsachon um 06:30 ins Heu mussten, reichen aus, um die Nacht gegen sieben zu beenden.
Der Vorteil war das es auf der Terrasse noch recht angenehm war. Der Plan für heute sah vor, dass wir uns gegen Mittag mit Carmen treffen, dann gemeinsam etwas unternehmen, wobei die Wahl stand zwischen Seilbahn und Erler Wasserfall. In Anbetracht der Temperaturen hatten wir uns bereits im Vorfeld für den Erler Wasserfall entschieden.
Um die Zeit zwischen Frühstück und Mittag zu überbrücken, entschieden wir uns zu einer kurzen Radtour nach Kufstein.10 km und 10 km zurück. Immer am Inn entlang. Wir kannten die Strecke vom letzten Jahr. Es Es ging relativ zügig voran und im Nu waren wir in Kufstein. Dort gab es die obligatorischen Fotos, einen Blickk auf das Auracher Löchel und dann ging’s zurück ins Hotel.
Um 13:45 Uhr kamen wir bei Carmen an. Ein kleines Päuschen war angesagt. Prosecco auf Eis, alkoholfrei gab es auch. Dann ging es Richtung Erl. Offensichtlich ein Geheimtipp der Parkplatz war nicht sehr gefüllt. Der Fußmarsch vom Parkplatz entlang des relativ trockenen Flussbett bis zum Wasserfall erwies sich als machbar und dann waren wir da: aus vielleicht 15 m Höhe stürzen das Wasser runter in einen
kleinen Bergsee, in dem nur wenige Menschen tummelten.
Eine kurzen Probe ergab- eiskalt. Vielleicht 4° plus oder weniger das tat der Freude keinen Abbruch. Die Damen und der Hund waren sofort im Wasser. Ich brauchte etwas länger, halbe es aber auch geschafft. Wobei man der Ordnung halber sagen muss dass der Aufenthalt im Wasser ein sehr kurzer war, denn es war doch recht frisch. Das Drumherum war überdies recht angenehm. Umsäumt von hohen Bäumen und Felsen hat die Sonne wenig Chancen, die 30° Marke zu knacken. Es war perfekt. Allerdings fehlte die Bockwurstbude. 😉
Dann ging’s zurück zu Carmen und nach dem obligatorischen Getränke mit weiter mit dem Fahrrad zurück ins Kaiser Hotel. Radfahrleistung heute 28 km besser als nichts. Das werden aber die letzten Kilometer des Urlaubs gewesen sein. Kurz nach 18:00 Uhr holte uns Carmen ab und wir fuhren nach Kramsach, ein uns bis dato unbekanntes Örtchen, das aber über einen See, den Reintaler See verfügte,
Der hatte zwar wieder die Größe des Tegernsees und erst recht nicht des Chiemsees. War aber sehr anmutig und hatte am Ufer gibt es eine Gaststätte, die Fischer Stube. Carmen hatte vorsorglich reserviert und von der Terrasse genossen wir die untergehende Sonne über den Bergen mit. Speis und Trank.
Den Abend beschlossen wir dann auf Hotel Terrasse bei einem Glas Prosecco. Morgen früh gegen neun wollen wir starten, um am nicht zu späten Nachmittag in Pirna zu sein. Sicherlich entsprach die Rad Fahrleistung des Urlaubs nicht ganz den Erwartungen. Aber bei den Temperaturen sind wir beide dami doch recht zufrieden. Kann man wieder mal machen!
Kommentare
Kommentar veröffentlichen