Der vorletzte Tag - Mestre
Fahrtechnisch schien alles ganz einfach. Neben dem Fluss aus Treviso raus und dann der Radwegs nach Mestre. Den Fluss fanden wir nach einer Stadtumrundung, die allerdings sehr angenehm war. Der Weg war gut zu fahren und wo die eigen Orientierung nachließ, halfen englisch sprechende Einheimische freundlich aus. "Mestre is easy, only one and a half hour"
So einfach war es nicht. Irgendwann war der Weg am Fluss zu Ende, die Sonne knallte erbarmungslos und wir fanden uns so gut wie auf der Autobahn wieder. Das wollten wir nicht und so gab es eine neue Runde durch die Ebene.
Aber schließlich kamen wir in Mestre an und Loni googelt uns gekonnt ins Hotel Villa Costanza. Ein sehr angenehmes Haus.
Der Tag war noch lang und so beschlossen wir, nach Beziehen des Zimmers mal vorab nach Venedig zu radeln. Das kann ja so schwer nicht sein, zumal mir der Weg vom letzten Mal noch geläufig war. Dachte ich, war er aber nicht.
Die junge Frau an der Rezeption schaute etwas ungläubig, sie hatte uns den Bus empfohlen, der unmittelbar neben dem Hotel hielt.
Start also gegen 16:30 und rein in den Berufsverkehr Richtung Venezia. Ein Graus. Gefühlt achtspurige Schnellstraßen die sich in mehreren Eben kreuzten, Autos Mopeds und ein knallender Planet machten uns nach 90 min. klar, das wir das Projekt Venedig heute nicht mit dem Rad vollenden würden. Also reuevoll zurück ins Hotel, Räder in die Garage und in den Bus.
Das klappte problemlos. 20 Minuten bis Piazza de Roma und dann mit dem Wasserbus bis Ponto Rialto.
Venedig war sehr gut gefüllt aber für uns war auch noch Platz. Ziel also erreicht, wenn gleich noch nicht mit dem Rad. Aber ein Tag ist noch....






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