Auf nach Danzig

Warum sollte es dieses Mal anders sein als sonst: arbeiten bis zum letzten Tag, keine richtige Vorbereitung auf die Reise und Start nach dem Sommerfest. Aber wenigstens die Räder waren durchgesehen.
Das Sommerfest von Volksbank, SZ und VdS im Barockgarten war ein genialer Auftakt für den diesjährigen Urlaub und es erforderte viel Selbstdisziplin zeitig vor dem Ende die Party zu verlassen.

Aber es gelang und pünktlich 10:07 starteten wir per S -Bahn Richtung Dresden.
Am Bahnsteig für den Zug Richtung Berlin tummelten sich einige Radler mit dem Ziel Berlin und dann die Hiobsbotschaft, dass aus unbekannten Gründen der Wagen mit den Radplätzen heute nicht dabei sei. Unruhe entstand aber ein entschlossener Beamter der sicher schon in Reichs- und Bundesbahn gedient hatte entschärfte die Situation in dem er kurzerhand mehrere Abteile sperrte und dutzende Fahrräder samt Packtasachen dort unterbringen ließ. Pech für die Kofferträger ohne Reservierung. Die Standen auf dem Gang, denn der Zug war voll.
Der Ausstieg in Berlin gelang im Teamwork und im Nu standen  Dutzende Packtaschen und mehrere Räder auf dem Bahnsteig. Radler verstehen sich eben.

Erstaunlicherweise waren aber nach wenigen Minuten alle Taschen wieder am richtigen Rad und nichts fehlt.

Zeit für Sushi in Tokio und ein Glas Wein im Hauptbahnhof.


Die Weiterfahrt Richtung Danzig war problemfrei wenn man davon absieht dass der Zug voll war und die freundliche Dame in der Bahnagentur in Pirna hatte für uns Sitzplätze ohne Fenster reserviert.
Und die Hoffnung, dass irgendwann ein Fensterplatz frei würde erfüllte sich nicht. Unsere polnischen Nachbarn scheinen sehr reisefreudig und bahnaffin. Zwar stiegen viele aus aber noch mehr ein.
Also Blindfahrt nach Danzig. Ankunft dort gegen 20:30. Wir verabschiedeten die Dresdner Mitradler, die von hier aus Richtung Westen wollten und waren um 09:00 im vorgebuchten Hotel.

Bei sommerlichen Temparaturen beschloss ein walk - arround  den ersten Urlaubstag. Die Strecken 2,6 km Rad und 740 km mit dem Zug.

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