The yellow telephone

Ob der im Ergebnis weiten Reise des Vortages gönnten wir uns einen etwas späteren Start. Frühstück im IBIS, das hier lustigerweise aber englisch korrekt  „Eibis“ gesprochen wird ist ganz lustig und bis auf beens, mushrooms and sausages wie in jedem IBIS. Oder wie zu Hause.



Wir planten die Route in die Stadt und fanden eine vorgebliche Fähre ans andere Themseufer. Sie war aber bei Google nicht eingezeichnet. Die Nachfrage beim director itself ergab, dass es ein spezieller Bikebus sei, der Menschen uns Material for free auf das ander Ufer bringt, da die beiden örtlichen Brücken weder für Fußgänger noch für Radfahrer geeignet sind.

Die Stimmung hob sich als er erklärte, dass es nur 400 m bis zum Startpunkt des Busses seien. Wir starteten euphorisch mir einer Lobeshymne auf den director.



Doch zu früh gefreut, an der angegebenen Adresse fand sich nichts was ansatzweise einer Bushaltestelle ähnlich sah. Hilfsbereite Passanten bestätigten uns, das die angegebene Adresse richtig sei, doch no Bus was there....
Zurück ins Hotel und nachgefragt. Der director legte sich noch mal so richtig rein und rief die Hotline der lokalen Regierung an. Zunächst wurde festgestellt, dass an der angegebenen Adresse ein gelbes Telefon sein müsste mit dem man per direct call den Bus bestellen kann. Ca 30 Minuten versuchte er uns zu helfen und belästigte gefühlt zumindest die halbe lokale Regierung. Vergebens. Offenbar war das Yellowstones telephone in the yellow submarine. Er fand den Witz gut, wir bedanken uns für sein Bemühen und starten die nach Kartenlage weniger schöne Route. und es kam der Ausspruch: aber nächstes Jahr nicht mit dem Fahrrad in eine unbekannte Großstadt,

Doch wider Erwarten wurde alles gut. Der Radweg war fast perfekt ausgeschildert un wir waren in nullkommanichts fast in der Stadt.



Der Zugang zu den Radwegen manchmal ungewöhnlich gestaltet - mitarbeiten Schultern wird es schwierig.



Futuristische Landschaften taten sich auf und über einen altehrwürdigen Fußgängertunnel erreichten wir Greenwich. Den Meridian konnten wir aus Zeitmangel nicht sehen, aber wir waren da, wo die Zeit anfängt.









Der Rest ist schnell berichtet. Nach wenigen Kilometern, oder noch wenigen Meilen tauchte plötzlich wie aus dem nicht die Tower Bridge auf. Wir waren gefühlt da.



Tatsächlich natürlich nicht, denn der Weg durch den Berufsverkehr am Fluss entlang und dann ins Hotel war nicht so einfach. Im ersten M Moment scheint das Radfahren auf der linken Straßenseite ohne Kenntnis der Route unmöglich. Mit Navi geht es dann irgendwie.







Die Hauptgefahr bildeten jedoch nicht Busse und Autos sonder wider Erwarten Unmengen von Rennradfahrern, die alles überholten was irgendwie ging und rote Ampeln, (wie auch die Fußgänger die hier pedestrians heißen und Narrenfreiheit haben) grundsätzlich ignorierten. So standen meist nur wir beide an der roten Ampel und hatten uns damit als Touristen geoutet. 

Gegen acht waren wir im Hotel. Immerhin 64 km sind es geworden.

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