Rote, weiße und grüne Wurst - von Breisach nach Kehl
Zur Auswahl für den heutigen Tag standen 2 Varianten. Eigentlich wie immer am Rhein. Links durch Frankreich nach Straßburg oder rechtsrheinisch nach Kehl. Aus Sorge um das Finden des noch zu buchenden Hotels in der 300.000 Einwohner Stadt Straßburg entschieden wir uns für Kehl mit der Option eines Besuchs der französischen Metropole.






Und Hin und wieder gab es sonnige Auen. Ruhig war es überall! Und die Sonneblumen passen hier noch dazu!

Nach einem Frühstück auf der Terrasse ging es bedeckten Himmel los.
Angenehme 20 Grad ließen das Tagesziel von 85 km machbar erscheinen. Der Radweg führte zunächst immer auf dem Damm lang. Der Rhein ist hier seit seiner Begradigung die, zwischen 1817 und 1876 durchgeführt wurde, im wesentlichen eingedeicht. Der Rhein wurde so ab Basel schiffbar. Die Schiffe nutzen allerdings den parallel zum Rhein verlaufenden Grand Canal mit einer Vielzahl von Schleusen. Der Rhein selbst ist nur für Kleinstboote, die an den in regelmäßigen, den Rhein anstauenden Wehren umgetragen werden müssen, geeignet.
Die Folge für den Radfahrer sind kilometerlange schnurgerade Dammwege, leider nur gekiest und sehr staubig. Keine Ortschaften, von Restaurants ganz zu schweigen. Jedenfalls kamen wir gut voran
Ab und an geht es runter vom Damm, durch urwaldartige Wälder mit Altarmen und Seen.
Und Hin und wieder gab es sonnige Auen. Ruhig war es überall! Und die Sonneblumen passen hier noch dazu!
Gegen 14:30 tauchte der erste und einzige Verpflegungspunkt der ganzen Stecke auf. Eine „Frittenbude“ Auf unsere Frage nach einer Wurst erklärte uns der Chef im fröhlich rheinische Ton, ja, hätte er in rot, weiß oder grün. Weißwurst wollten wir nicht und mit roter und grüner Wurst konnten wir nichts anfangen. Also fragen. Die Antwort kam prompt. Rot wäre Bockwurst, die gebraten wird, weiße Wurst wäre Bratwurst und die grüne wäre schlecht!
Wir nahmen Bockwurst, einmal als Bratwurst und einmal als Currywurst. War absolut ok. Und so gestärkt ging es weiter. Kurz vor Straßburg flossen Kanal und Rhein zusammen. Fasst ein kleines Meer.

Es wurde 17:00 Uhr und wir erwarteten noch 10 km. Dann eine Umleitung - Brücke wegen Bauarbeiten gesperrt. Die Stimmung sank nach 80 km auf einen Tiefpunkt. Doch es nützte nichts, weiter ging’s und gegen 17:45 standen wir tatsächlich vor unserem Hotel „Rebstock - Art und Design“ Ein Platz zum Bleiben und so verlängerten wir sofort um eine weiter Nacht.

Es wurde 17:00 Uhr und wir erwarteten noch 10 km. Dann eine Umleitung - Brücke wegen Bauarbeiten gesperrt. Die Stimmung sank nach 80 km auf einen Tiefpunkt. Doch es nützte nichts, weiter ging’s und gegen 17:45 standen wir tatsächlich vor unserem Hotel „Rebstock - Art und Design“ Ein Platz zum Bleiben und so verlängerten wir sofort um eine weiter Nacht.
In einem gemütlichen Gastgarten ließen wir den Tag Revue passieren. 93,10 km und 3.012 kcal. Man müsste schlank werden wie eine Gerte…
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