Schon wieder ein Kaiserdom - St. Peter in der Nibelungenstadt Worms
Die Planungen am gestrigen Abend ergaben, dass es von Speyer bis Koblenz nur noch mickrige 200 km sind. Das macht bei 4 Radtagen gerade mal 50 km pro Tag. Wir können es also ganz entspannt angehen,


Dort weg aus dem Dorf heraus war unproblematisch, leichter Schiebewind, Sonne und 23 Grad. Die kilometer flogen dahin.


Erster Zwischenstopp sollte Ludwigshafen sein. Eher bekannt als Sitz von BASF und Chemiestandort als als landschaftliches oder architektonisches Kleinod. Aber es könnte ja sein, dass die geballte Wirtschaftskraft von fast 40.000 Arbeitern am Standort Ludwigshafen gewisse finanzielle Spielräume eröffnet um die Gegend etwas aufzuhübschen. Wir zumindest haben diese Stellen nicht gefunden. Lieblose Straßen und graue Fassaden säumten unseren Weg in die Stadt.





Nach einem kleinen Mittagsmahl und dem Nachlassen des Regens wurde die Stimmung besser. Das Hotel war passabel und die Stadtrundfahrt konnte den ersten Eindruck etwas relativieren.


An der Rheinpromenade ga es Historie pur: Hagen von Tronje beim Versenken des Nibelungenschatzes und Kriemhilds Rosengarten konnten bestaunt werden. Wobei die besseren Zeiten auch fü den Rosengarten galten.





Die erste Woche Radfahren ist geschafft, morgen geht es in die Landeshauptstadt Mainz. Auch nur 50 km.


Und so ergab es sich, dass jeweils Zwischenstopps in Worms und Mainz möglich wurden, mit der Möglichkeit wenigstens ein paar Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.
Während mir Speyer mit seinem Dom wenigstens ein Begriff war, wußte ich von Worms nur, dass es die vielleicht älteste deutsche Stadt ist und dass die Nibelungensage teilweise hier gespielt hat. Das ist aber mehr als 1500 Jahre her.
Also eine gute Gelegenheit die Geschichtskenntnisse aufzubessern.
Start war 09:15. Bei 50 km sollte Worms am frühen Nachmittag erreicht werden.
Dort weg aus dem Dorf heraus war unproblematisch, leichter Schiebewind, Sonne und 23 Grad. Die kilometer flogen dahin.
Erster Zwischenstopp sollte Ludwigshafen sein. Eher bekannt als Sitz von BASF und Chemiestandort als als landschaftliches oder architektonisches Kleinod. Aber es könnte ja sein, dass die geballte Wirtschaftskraft von fast 40.000 Arbeitern am Standort Ludwigshafen gewisse finanzielle Spielräume eröffnet um die Gegend etwas aufzuhübschen. Wir zumindest haben diese Stellen nicht gefunden. Lieblose Straßen und graue Fassaden säumten unseren Weg in die Stadt.
Die als Highlight angekündigte Rheingalerie entpuppte sich als Stino - Einkaufszentrum mit Blick auf den Rhein.
Und das gegenüberliegende Ufer sah nicht wirklich besser aus. Also nichts wie fort. Und dann ging es ca. 15 km am Werkzaun entlang bevor wir wieder normales Land sahen. Natürlich wird Industrie gebraucht und nur von Ackerbau und Viehzucht entsteht kein Wohlstand. Aber die Dimension ist schon etwas beängstigend.
Ein Lichtblick gab es bei Kilometer 15: Neben einen Eingangstor ein Parkplatz für die Fahrräder der Mitarbeiter. Im Einheitslook und ohne Strom.
Die Sonne verzog sich hinter ein paar Wolken, es wurde merklich kühler und Petrus wusste offenbar nicht, ob er uns mit Regen beglücken wollte. So erreichten wir Worms gegen 13:45.
Der erste Blick enttäuschte. Ein imposanter Dom neben einem Marktplatz im Stil der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts, ein Denkmal für den Erzherzog. Viele Menschen und laute Musik, aber keine Beflaggung. Ganz ohne Frage, die besten Zeiten der Stadt schienen vorbei.
Nach einem kleinen Mittagsmahl und dem Nachlassen des Regens wurde die Stimmung besser. Das Hotel war passabel und die Stadtrundfahrt konnte den ersten Eindruck etwas relativieren.
An der Rheinpromenade ga es Historie pur: Hagen von Tronje beim Versenken des Nibelungenschatzes und Kriemhilds Rosengarten konnten bestaunt werden. Wobei die besseren Zeiten auch fü den Rosengarten galten.
Bekanntlich hat Hagen Siegfried mit List und Tücke umgebracht. Warum man ihm trotzdem ein Denkmal setzt bedarf noch weiterer Recherchen.
Noch ein paar abendliche Impressionen einer Stadt den Anspruch der ältesten deutschen Stadt hat. Ob es so ist weiß man nicht. Aber zumindest lebten vor 5000 Jahren schon Menschen an dieser Stelle.
Die erste Woche Radfahren ist geschafft, morgen geht es in die Landeshauptstadt Mainz. Auch nur 50 km.
Gute Nacht.
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