Gegenwind
Im ersten Haus am Platz ein gediegenes Frühstück, strahlender Sonnenschein über Tabor und die besten Wünsche des Hotelchefs ließen uns die Etappe nach Jrindrichuv Hradec optimistisch angehen.
Wie immer ging es bergauf bergab doch dieses Mal kam Wind dazu - penetranterweise nur von vorn egal in welche Richtung wir fuhren.
Die Gegend unverändert schön: Schlösser ( hier sagt man Zamek), Seen , Wälder, Dörfer. Entspannung pur. Mittagspause in Dirna auf dem Dorfplatz. Nur der Name erinnert an zu Hause.
Ankunft in Jendrichuv Hardec, dass auf deutsch Neuhaus heißt, weil vor vielen Jahren der Stadtgründer mal ein neues Haus gebaut hat, gegen 15:00. Ausreichend Zeit für Stadtbummel, Essen und trinken. Die Stadt hat nicht das Format und die Lebendigkeit von Tabor, ist aber durchaus ansehnlich.
Die Lage des Hotels am Markt versprach mehr als es dann hielt, aber für Radfahrer konnte man es gelten lassen.
An einer Häuserwand am Markt finden sich noch Zeugnisse der deutschsprachigen Vergangenheit, die es ansonsten kaum noch gibt.
Alles in allem haben wir jetzt 413 km in den Beinen, man hat sich quasi dran gewöhnt und es sind erst 6 Tage rum!









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