Willkommen in Prag
So hatten wir es nicht vermutet. Wir gingen von 60 gemütlichen Kilometern an Elbe und Moldau aus - tatsächlich wurden es 101 km, die mir doch recht schwer fielen.
Start um 09:15 nach einem ordentlichen Frühstück doch nach 18km der erste Platte. Reparatur klappte doch eh es weiter ging war eine Stunde vorüber. Das Wetter durchwachsen, hin und wieder Schauer ging es bis Melnik.
In Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit verzichteten wir auf den Stadtbummel in der Hoffnung später noch einmal herzukommen und bogen zur Moldau ab.
Im wesentlichen tolle Radwege und eine gute Ausschilderung verhalfen zwar zur Vermeidung von Umwegen, verkürzten aber die tatsächliche Strecke nicht.
20 km vor Prag wählten wir auf Anraten eines Radlers die talnahe Strecke statt des Wegs durch die Berge, die Piste war holprig, schottrig, felsig und maximal 50 cm breit - und rechts ging es teilweise 5 m senkrecht ab zur Moldau. Uns war schon etwas mulmig, doch wir haben es überstanden. Und dann Prag in Sicht.
19:10 Ankunft im Hotel Rohan Boat. Zur Abwechslung hagelte es jetzt. Zwar keine Hühnereier sondern nur kleine Kirschkerne. Aber das störte nun nicht mehr. Mannschaftszimmer im Unterdeck, mehr braucht kein Radler!






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