3, 2, 1 Start

Das Sommerfest war erwartungsgemäß sehr schön und das Ende unserer Teilnahme nicht wie geplant 21:00 sondern etwas später. Aus dem 09:00 Start wurde so 10:20. aber dann ging es los. Zunächst altbekannte Wege über Wehlen, Rathen, Königstein und Bad Schandau. Dann würde es unbekannter aber noch immer unproblematisch: Krippen, Schöna, Dečin, Usti. Hinter Usti wird die Elbe fast zu einem Meer - landschaftlich sehr reizvoll. 

Der Weg zog sich langsam weiter und wir erwarteten langsam das Etappenziel - die versprochenen 90 km waren erreicht, doch kein Ende in Sicht. Mittlerweile etwas ab vom Strom durch verschlafene böhmische Dörfer mir kurzen heftigen Anstiegen. Doch dann waren wir plötzlich in Litomerice. Auf Tschechin für uns nahezu unaussprechlich, zu deutsch Leitmeritz. Hier gab es Bargeld und einen absolut schönen, riesigen Marktplatz. Der Reiseführer sagte später einer der schönsten in Nordböhmen. Hotels und Kneipen mit Freisitz en mass. Warum haben wir nicht hier gebucht? 

Doch der Rest nach Terezin war schnell geschafft und das vorgebuchte Hotel gefunden. Das Städtchen etwas verschlafen - es hatte bessere ( und natürlich auch wesentlich schlechtere) Zeiten gesehen. Das Parkhotel von außen mit dem Charme der 50 er Jahre von innen ok. Nach telefonische Rücksprache mit dem Chef gab es  Wein und Wasser für's Zimmer und nach einem kleinen Rundgang durch das Städtchen in der einzig geöffneten Gastststätte ein kohlehydratfreies Abendessen.
Nach 102,7 km schloss sich ein 10stündiger Tiefschlaf an, man merkte das fehlende Training!

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