Immer an der Etsch entlang
Wieder ein nur positiver Tag. Angefangen beim Wetter über die Strecke bis zum krönenden Abschluss- Hotel Laurin inmitten der Bozener Altstadt.
Ein etwas spartanisches, aber völlig ausreichendes Frühstück im Landhaus Mondschein in Kastellbell. Der Besuch des Kastells wurde zu Gunsten einer frühen Ankunft in Bozen abgewählt und so ging es gegen 09:00 los weiter stromab.
Wir hatten die flussnahe Variante gewählt so dass es zügig vorwärts ging. Im Nu war Meran erreicht. Ein kurzer Stadtbummel - ohne Wein - und weiter ging's am Ufer entlang. Das avisierte Mittagsrestaurant erwies sich als Self Service Automat, der das Stoppen nicht lohnte. Doch es gab 10 km vor Bozen eine passable Alternative: Das Weindorf Terlan mit einem Restaurant unmittelbar an der imposanten Kirche.
In Anbetracht der Wärme beließen wir jedoch es bei Mineralwasser und alkoholfreiem Bier und waren dann kurz vor 16:00 am Bozener Hauptbahnhof. Hier muss das Hotel Laurin irgendwo sein. Unsere Blicke irrten umher. Sofort sprach uns ein hilfsbereiter junger Mann an. Er schaute sehr ungläubig als wir das Hotel Laurin als Ziel unserer Reise nannten und machte uns klar, dass dort nur die Creme de la Creme absteigt und große Autos Pflicht sein. Ob man zwei Fahrräder unterstellen könnte wisse er nicht. Aber er brachte uns hin.
Und natürlich hatte man uns erwartet und natürlich hatte man Platz für die Räder. Ein livrierter, stark pigmentierter, sehr freundlicher Herr zeigte uns den Platz im Garten für die Räder und trug Loni's Gebäck ins Haus.
Es gab ein Upgade für Radler und ein Zimmer mit Balkon und Blick bis fast zum Brenner....
Schnell etwas dem Ambiente angepasst und dann in die Stadt- das Ötzimuseum wartete. Und wir haben es geschafft. Ötzi war tatsächlich da und konnte in seiner Kühlzelle bestaunt werden. Für seine 5.300 Jahre sah er wirklich passabel aus und auch das ganze Drumherum ist absolut sehenswert und beeindruckend.
Er lag schon mehr als 3.000 Jahre tot im Eis als die ersten Röhmer über die Alpen kamen. Und wegen ihm wurde die Grenze neu vermessen um verbindlich zu klären, ob er Süd- oder Nordtiroler ist. Am Ende gaben reichlich 90 m den Ausschlag für Südtirol.
Und neu war für uns auch, dass er dort oben auf 3.200 Meter Höhe mit einem Pfeil erschossen wurde.
Bozen ist wider Erwarten eine tolle Stadt mit einer quirligen und sympathischen Altstadt. Es kommt langsam italienisches Flair auf, obwohl alle auch deutsch sprechen. Aperol Sprizz im Café, Pizza, Insalata mista und Vino im Ristorante beschlossen den Tag.
Ein erneutes großes Lob den Freunden- bello bellisimo, tuto bene!






Ohhh, es ist sooo erfrischend, euch fernmündlich in Textform zu folgen!
AntwortenLöschenGenießt jeden Moment!
Das machen wir!
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