Bozen- Trient

Der Ausblick war leicht bergig. Die Realität sah etwas anders aus und bescherte uns am Ende des Tages einen Anstieg, der vom Feinsten war!
Zunächst ein herrschaftliches Frühstück auf de Terasse vom Laurin, das keine Wünsche offen ließ.
Bei strahlendem Sonnenschein zunächst die Eisack entlang und dann am Etschufer Richtung Trento.auch heute hatten wir über weite Strecken die verkürzte Route direkt auf dem Damm und kamen zügig voran. Wir nahmen uns Zeit für einen Abstecher nach Neumarkt. Ein kleines Städtchen mit wunderschönen Laubengängen, das man einfach gesehen haben muss. Nach einem Glas Wasser  ging es weiter dem Trentino entgegen, die Stadt an der Sprachgrenze Salurn bot auf die Schnelle nichts Aufregendes und schon waren wir wirklich in Italien- (fast) keiner spricht mehr deutsch. Ein Phänomen auf ein paar Hundert Meter.

Wir lagen gut in der Zeit und gönnten uns in Masetto direkt am Radweg einen Salat. Dann ging es weiter auf dem Damm bei zunehmenden Gegenwind. Das war nicht ausgemacht aber nicht zu ändern. Nun wurde die Strecke gefühlt länger und es war 16:30 als wir Trient erreichten. Größer als erwartet, quirlig und zunächst unübersichtlich. Die Radkarte kannte das Hotel Relais Villa Madruzzo nicht, aber die Anschrift  Via Ponte Alto ließ ein Haus an einer alten Brücke am Flussufer erwarten.

So kann man sich täuschen. Die Stadtinformation wusste es besser: top in the hill. Und so war es. Auf ca. 4 km ging es 200 Meter nach oben. Doch wir würden entschädigt: eine Adresse vom Feinsten, so fein, dass es sich sogar die U 21 Fußballer von Bayern München als Trainingsort ausgesucht hatten. Es wimmelt von rot- weiß gekleideten Sportlern und Nichtsportlern. Und wir mitten drin. Und auch famiglia Vater wurde erwartet - das Gepäck wurde hochgetragen und die Fahrräder im Haus der kleinen Bayern abgestellt.

Wein im Garten und Essen auf der Terasse beschlossen einen weiteren wunderschönen Tag.

Die Recherchen für den kommenden Tage ergaben wenig Strecke, aber etwas Berge! Und das am Wochenende!

Die sportliche Bilanz des Freitag: 79 km. In der Summe nun 268 km. Damit ist Halbzeit, doch keine Zeit zum verschnauffen.







Kommentare

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Transalp 2025 - ein Projekt wird Wirklichkeit

Über den Brenner - die Königsetappe

Nach Hause -ein Drama in 2 Akten